Schlafstudio Helm Wien

Die Schlaf-Trends 2018

Betten, Matratzen und Designs ­– wir haben uns auf den internationalen Design- und Möbelmessen umgesehen. Diese Entwicklungen begleiten uns im neuen Jahr!

Boxspring-Betten

Der Trend zu Boxspring-Betten ist nach wie vor ungebrochen. Während Boxspringbetten bis zuletzt eher nach dem Gießkannenprinzip und ohne individuelle Adaptierungsmöglichkeiten hergestellt wurden, ist die Industrie neuerdings bemüht, mehr auf Kundenanforderungen und Wünsche einzugehen.

So werden die Designs der Boxspringbetten künftig leichter und luftiger gestaltet sein, was mehr Bodenfreiheit, eine bessere Belüftung und eine bessere Reinigung ermöglicht.

Auch die Ergonomie rückt mehr ins Zentrum des Interesses der Hersteller: Schließlich ist ein Bett dauerhaft nur so gut, wie man darin schläft.

Herausragend ist auch, dass bei den Boxspringbetten verstärkt Naturmaterialien in den Matratzen zum Einsatz kommen: Man bettet sich künftig also vermehrt auf Wolle, Baumwolle, Rosshaar, Leinen uvm.

Technische Innovationen

Bei den Matratzen und Schlafsystemen hat sich die Technologie in Bezug auf Ergonomie, Komfort und Materialen ebenso merklich weiterentwickelt. So gibt es im neuen Jahr differenzierte Systeme für Verstellmöglichkeiten und verbesserte Faserqualitäten bei Bezugsstoffen und Auflagen, sowie Novitäten in der Qualität von Schäumen und Matratzenkernen. Auffallend sind etwa neue temperaturausgleichende Matratzenbezüge, innovative Fasertechnologien für Zudecken und Kissen sowie Hybridschäume mit hoher Haltbarkeit für Matratzenkerne.

Der Hybrid-Kaltschaum, der durch eine streng geheime Änderung der Produktionsmethode hergestellt wird, ist in dieser veredelten Form noch länger haltbar als der Standard-Kaltschaum und besticht durch eine noch bessere Qualität hinsichtlich Federkraft, Feuchtigkeitsresistenz und Nachhaltigkeit.

Recycling & Vintage

Bemerkenswert ist übrigens auch, dass sich Designer und Industrie immer mehr mit nachhaltigen Werkstoffen und recycelbaren Materialien wie Holz, Metall und Beton beschäftigen.

Denn auch unsere Gesellschaft spiegelt mit der Share-Economy wieder, dass wir immer weniger wegwerfen, dafür mehr reparieren, schenken und teilen wollen. Dass Vintage dabei wieder voll im Trend ist, wird den Designaffinen nicht entgangen sein.

Urbanisierung

„The future is urban“ lautet auch das Leitthema der Heimtextil 2018 von 9. Bis 12. Jänner. Gefragt sind heute praktische, platzsparende und einfach zu transportierende Möbelstücke, die schnell zerlegt und wiederaufgebaut werden können. Denn Wohnraum wird immer teurer, weshalb Menschen zunehmend mit weniger Platz auskommen müssen. Außerdem wird die Gesellschaft mobiler. Ein Job bleibt nicht mehr lebenslang – wir lernen um, neu, wechseln unsere Jobs und dafür auch immer wieder unseren Wohnort und die Stadt, in der wir leben.

Zurück zu den Wurzeln

Durch die steigende Präsenz in der medialen Berichterstattung und nicht zuletzt durch eigene gesundheitliche Beschwerden wie Allergien oder Asthma besinnen sich Kunden und Hersteller vermehrt auf Naturmaterialien zurück.

Auch durch die verstärkte Präsenz der digitalen Medien sehnen wir uns immer mehr nach dem Ursprünglichen. Wer nur wenige Minuten in der Natur verbringt, kann sein Wohlbefinden sofort steigern, belegen Studien. Darum sehen immer mehr Menschen ihr Heim als Rückzugsort, der einem natürlichen Lebensraum möglichst nahekommt.

Ein extremes Beispiel dafür sind der dänische Designer Jonas Edvard und der Brite Sebastian Cox: Sie stellten neulich Lampenschirme aus Pilzen vor! Die Zellen wachsen in wenigen Wochen zu einer formbaren Masse, die zu einem Schirm umfunktioniert wird.

Moderne Formen und Naturtöne sind bereits große Themen in Mode und Interior. Angesagt sind Grüntöne wie Salbei und Minze, aber auch einzelne Farbflecken wie ein knalliges Rot und Butterblumengelb, die sowohl Accessoires und Dekoration beeinflussen, machen sich in der Einrichtung heuer gut.

„Lagom“

Im vergangenen Jahr war „hyggelig“ wohl eines der meistbenutzen Wörter, wenn es um Einrichtungsstile ging. Jedenfalls landete es auf Platz zehn der Wörter des Jahres. Der Hygge-Trend kommt aus Dänemark und steht für Gemütlichkeit und Geselligkeit.

Dieser Trend wird nun allerdings vom schwedischen „Lagom“ abgelöst, was so viel wie „das richtige Maß“ bedeutet. Lagom ist zwar eine komplette Lebensphilosophie, bedeutet in Bezug auf das Wohnen aber, die eigenen vier Wände gemütlich einzurichten ohne sie mit Möbeln und Deko-Elementen zu überladen.

Typisch für den Lagom-Lifestyle sind Möbel in gedeckten Farben und Teppiche mit grafischen Mustern.

 

 

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